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Sonnenschirme Test & Vergleich

Ratgeber Sonnenschirm

Sobald die ersten Sonnenstrahlen das Frühjahr einläuten, werden nicht nur die Gartenstühle wieder aus dem Winterquartier geholt, sondern auch der Sonnenschirm. Neben den klassischen Exemplaren gibt es mittlerweile noch zahlreiche Sonderausführungen mit den unterschiedlichsten Ausstattungsmerkmalen. Auch die Qualität der Sonnenschirme kann sehr abweichend ausfallen. Welcher Schirm sich für Ihre Zwecke wirklich lohnt und worauf man bei der Auswahl achten sollte, lesen Sie im nun folgenden Ratgeber. Weiterlesen ...

 

Sonnenschirme Ratgeber

Arten von Sonnenschirmen

Mittelmastschirm

Mittelmastschirme verfügen über einen mittig montierten Standfuß und gehören zu den bekanntesten Sonnenschirmtypen. Sie lassen sich individuell platzieren und können meist ohne Aufwand umgestellt werden. Die einfachsten Modelle sind bereits in den unteren Preisklassen zu finden. Allerdings gibt es hierbei sehr große Unterschiede in Sachen Standfestigkeit. Die Haltbarkeit der Schirmdächer ist ebenfalls nicht selten vom Preis abhängig. Hochwertige Mittelmastschirme lassen sich bedarfsgerecht neigen und besitzen zudem Transportrollen. Aufgrund des in der Mitte platzierten Standrohrs ist die vor Sonne geschützte Fläche begrenzt. Mittelmastschirme mit einem Teleskopfedersystem bewegen sich zwar in einem höheren Preissegment, lassen sich dafür aber nach oben schließen.

Vorteile Nachteile
  • wenig windanfällig
  • hohe Mobilität
  • bereits für wenig Geld erhältlich
  • wahlweise nach oben und unten schließbar
  • große Qualitätsunterschiede
  • Mittelmast schränkt die Schutzfläche ein

 

Ampelschirm

Im Gegensatz zu einem üblichen Mittelmastschirm befindet sich der Ständer bei einem meist rechteckigen oder runden Ampelschirm an der Seite. Einen störenden Mast in der Mitte gibt es also nicht, sodass man unter dem Schirmdach auch deutlich mehr Platz hat. Möglich ist außerdem eine Wandbefestigung. Bei den Ausstattungsmerkmalen bietet der Ampelschirm eine besonders breite Palette an. Je nach Budgethöhe gibt es Exemplare mit frei drehbaren Kugelgelenken, mit Gasdruckfedern und mit stufenloser Neigungswinkel- und Höhenverstellbarkeit. Bei sehr windigem Wetter sind Ampelschirme jedoch nur bedingt geeignet.

Vorteile Nachteile
  • viel Platz unter dem Schirm
  • hohe Ausführungsvielfalt
  • geeignet für kleinere und große Sitzgruppen
  • etwas windanfälliger

 

Trichterschirm

Bei den Trichterschirmen setzt man meist auf eine auffällige Optik und auf besondere Druckmotive. Die Bezeichnung spiegelt zudem die Form des Sonnenschirms wieder. Dadurch kann beispielsweise Regenwasser besser ablaufen. Wahlweise ist das Sonnendach rund, quadratisch oder auch exzentrisch rund. Das tragende Gestell ist entweder exzentrisch an der Seite oder in der Mitte angebracht. Auch beim Schließen und Öffnen kann man sich zwischen einer Kurbel oder einem elektrischen Motor entscheiden. Ähnlich wie bei den Mittelmastausführungen könnte es aber unter dem Schirm etwas eng werden.

Vorteile Nachteile
  • Designauswahl sehr groß
  • markanter Blickfang
  • guter Wasserablauf
  • eingeschränkte Schutzfläche
  • hohes Preisniveau
  • vorrangig für Gewerbe

 

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Das Gestell

Es bringt sicher wenig, wenn ein Sonnenschirm schick aussieht und dafür kaum Standfestigkeit hat. Angefangen bei der Grundplatte, die möglichst aus einem schweren Material bestehen sollte, bis hin zum eigentlichen Ständer, der ebenfalls mit einer hohen Widerstandsfähigkeit gegen Windböen überzeugen muss, spielen Stabilität und Gestelldicke eine ganz entscheidende Rolle. Die Hülse, die sich häufig auch in den Boden fixieren bzw. einbetonieren lässt, sollte ebenso robust konstruiert sein. Im Idealfall empfiehlt sich natürlich eine Wandmontage, die meist bei Ampelschirmen verfügbar ist. Die tragenden Streben am Sonnendach dürfen obendrein nicht zu dünn bzw. biegsam sein. Wichtig wäre auch eine witterungsbeständige Materialwahl oder eine nicht rostende Ummantelung. Zu vielen Sonnenschirmen gibt es passende Schutzhüllen, die nicht nur das geschlossene Sonnendach, sondern auch das gesamte Gestell vor Nässe und ungünstigen Witterungseinflüssen schützen.

 

Tuch und UV-Protection-Faktor

Ein Sonnenschirm, egal welcher Art, soll nicht nur Schatten spenden, sondern vor allem auch vor gefährlichen UV-Strahlen schützen. Maßgeblich ist hierfür die Norm UV801. Achten Sie also genau auf die Herstellerangaben. Menschen mit sehr empfindlicher Haut sollten sich natürlich für einen besonders hohen Faktor von beispielsweise UVP 60 entscheiden.Dass das Tuch im aufgespannten Zustand extra reißfest sein sollte, versteht sich bei einem Sonnenschirm wohl von selbst. Wer hierbei zudem großen Wert auf kräftige Farben legt, muss ebenfalls etwas tiefer in die Tasche greifen, denn durch die permanente Sonneneinstrahlung können weniger hochwertig gefärbte Tücher schnell verblassen.

 

Verstellbarkeit und Flexibilität

Wirklich alltagstaugliche Sonnenschirme lassen sich individuell in der Höhe verstellen. In den oberen Preisklassen wird diese Aufgabe von einer Gasdruckfeder oder sogar von einem elektrisch angetriebenen Motor erledigt. Alternativ wäre aber auch die günstigere Variante mit Kurbeltechnik empfehlenswert. Verzichten sollte man keinesfalls auf ein um das Standgestell drehbares und nach unten bzw. oben klappbares Tuch. Vor allem für Sonnenschirme mit Mittelständer und Betonfuß, die sich aufgrund ihres Gewichtes nur schwer umstellen lassen, sind diese Merkmale äußerst vorteilhaft.

 

Die Größe

Bei der Größe des Sonnenschirms sollte man natürlich die zu schützende Fläche nicht aus den Augen verlieren. Auf einem kleinen Balkon, der mit ein paar Stühlen und gegebenenfalls noch mit einem Tisch ausgestattet ist, eignet sich nur ein großer Sonnenschirm mit Mittelmast, wenn der Bereich nach oben vollkommen frei ist. Besser wäre in diesem Fall ein Ampelschirm mit praktischer Wandmontage oder mit seitlichem Mast.Große Terrassen oder andere Freiflächen können hingegen mit einem entsprechend breiten Sonnendach geschützt werden. Wie bereits erwähnt, sollte die Konstruktion hierbei jedoch extrem robust und standfest sein. Selbstverständlich lassen sich auch mehrere Sonnenschirme an verschiedenen Positionen aufstellen. Damit kommen einerseits ausgesprochene Sonnenanbeter und andererseits auch die lichtempfindlichen Nutzer ohne komplizierte Umplatzierungen auf ihre Kosten.Generell gilt aber, dass der bestenfalls neigbare Sonnenschirm nicht zu klein sein sollte, um den Lichtschutz für alle darunter befindlichen Personen zu garantieren.

 

Zusammenfassende Übersicht über alle Fragen

  • Welche Sonnenschirmart ist für mich am besten geeignet?
  • Wie groß ist die zu schützende Fläche?
  • Soll der Sonnenschirm an einer vorrangig windgeschützten oder auf einer freien Fläche aufgestellt werden?
  • Ist das Gestell besonders robust?
  • Reicht ein Schirm aus oder sind mehrere Sonnenschirme sinnvoll?
  • Soll der Schirm häufig umplatziert werden?
  • Lassen sich Neigungswinkel und Höhe verstellen?
  • Reicht mir eine Kurbel aus oder bietet sich ein elektrischer Motor an?
  • Wie viel Geld möchte ich für den Sonnenschirm investieren?
  • Hat das Sonnenschirmdach einen hohen UV-Protection-Faktor?
  • Ist das Tuch reißfest genug?
  • Sind die Farben nicht allzu lichtempfindlich?
  • Ist eine Schutzhülle im Lieferumfang enthalten?

Wenn sich für Ihre Zwecke kein Sonnenschirmtyp eignet, können Sie selbstverständlich auch zu einem Sonnenschutzdach als Markise greifen. In den meisten Fällen lassen sich diese Dächer ein- und ausfahren und nehmen zumindest auf dem Boden keinen Platz weg.

 

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