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Ratgeber Blutdruckmessgerät

Immer mehr Menschen leiden unter einem zu hohen oder einem zu niedrigen Blutdruck und müssen deshalb regelmäßige Messungen zu Hause bzw. außerhalb der Arztbesuche vornehmen. Im Handel gibt es derzeit unzählig viele Blutdruckmessgeräte für den Heimgebrauch, die sich nicht nur im Preis, sondern auch beim Bedienkomfort sowie bei der Präzision stark voreinander unterschieden.

Arten von Blutdruckmessgeräten

Handgelenk-Blutdruckmesser

Diese oszillometrisch arbeitenden Messgeräte gehören zu den besonders einfach bedienbaren Modellen und sind zudem relativ günstig. Leute, die auf sehr exakte Messungen angewiesen sind, sollten sich allerdings in den höheren Preisklassen umsehen, da die billigen Modelle nicht immer genau arbeiten. Im Vergleich zu den älteren Blutdruckmessern für die Nutzung am Handgelenk sind die neueren Exemplare aber mittlerweile deutlich genauer und bewegen sich meist in einem akzeptablen Abweichungsbereich von 5 mmHg. Achten sollte man jedoch auf einen hochgelagerten und ruhig liegenden Arm in Herzhöhe.

Vorteile Nachteile
  • niedrige Anschaffungskosten
  • unkomplizierte Handhabung
  • Abweichung bei neuen Geräten tolerierbar
  • vollautomatische Anzeige
  • nicht grundsätzlich präzise
  • Gefahr der Fehlbedienung etwas höher

 

Oberarm-Blutdruckmesser (digital)

Mit diesem oszillometrisch arbeitenden Messgerät ist die Gefahr einer Fehlanwendung relativ gering, weil die Manschette am Oberarm angelegt werden muss und sich somit in unmittelbarer Höhe des Herzens befindet. Abgesehen vom vorab freigelegten Oberarm gestaltet sich auch die Bedienung selbst weitgehend einfach. Ältere Personen mit eingeschränkten motorischen Fähigkeiten sollten sich aber zumindest bei den ersten Messungen helfen lassen. Sehr wichtig bei diesen Messgeräten ist die Passgenauigkeit der Manschette. Vor dem Kauf sollte man deshalb den Umfang des Oberarmes genau messen und ihn dann mit der minimalen bzw. maximalen Manschettengröße vergleichen. Es gibt auch Geräte mit automatischer Aufpump- und Ablassfunktion. Diese ersparen dem Nutzer das ordnungsgemäße Auf- und Abpumpen der Luft und sind somit besonders simpel bedienbar. Den durchaus benutzerfreundlichen Komfort muss man jedoch mit einem höheren Preis bezahlen.

Vorteile Nachteile
  • genauer als Messung am Handgelenk
  • geringes Fehlbedienungsrisiko
  • vollautomatische Druckwertermittlung
  • Minicomputer mit vielen Anzeigeoptionen
  • nicht ganz so kompakt
  • teurer als ein Gerät für das Handgelenk>

 

Stethoskop-Blutdruckmesser

Im Gegensatz zu den digitalen Hand- und Oberarmblutdruckmessgeräten besticht der Stethoskop-Blutdruckmesser durch eine sehr hohe Genauigkeit mit kaum nennenswerten Abweichungen. Diese mechanische Methode ist allerdings mit deutlich mehr Aufwand verbunden und auch komplizierter zu handhaben. Nicht selten benötigt man zum richtigen Anlegen der Manschette sogar eine zweite Person. Achten sollte man beim Kauf auf ein Schraubablassventil mit Feinjustierung und auf eine Bügelmanschette. In der Heimanwendung ist der Stethoskop-Blutdruckmesser nur noch selten zu finden. Vielmehr kommt er hingegen in Arztpraxen oder in der mobilen Krankenpflege zum Einsatz.

Vorteile Nachteile
  • Genauigkeit auf ca. 2 mmHg
  • sehr präzise Messungen
  • zuverlässige Methode
  • komplizierte Bedienung
  • höherer Zeitaufwand

 

Ausstattungsmerkmale bei Blutdruckmessgeräten

Minicomputer

Zu einem guten digitalen Blutdruckmessgerät gehört natürlich auch ein entsprechend ausgereifter Minicomputer. Hierbei gibt es allerdings sehr große Unterschiede. Grundsätzlich lassen sie sich relativ einfach steuern und sind auch weitgehend übersichtlich aufgebaut. Wer häufig unterwegs ist, sollte jedoch auf ein Messgerät mit einem etwas kleineren Computer zurückgreifen. Meist sind dafür die Modelle für das Handgelenk prädestiniert. Ein gutes Sehvermögen und eine relativ ruhige Hand wären dafür aber durchaus von Vorteil.

Für die alleinige Heimanwendung darf der Computer auch gerne etwas größer sein. Bei den digitalen Oberarmmessgeräten hat man mittlerweile eine sehr umfangreiche Auswahl.

Speicherung der Daten

Die aktuelle Hypertonie-Kontrolle ist mit jedem Blutdruckmessgerät möglich. Viele Oberarmmessgeräte bieten zudem aber auch einen oder mehrere Messwertspeicher an. Bei den hochwertigen Exemplaren sind beispielsweise bis zu 100 Messungen für zwei Nutzer inklusive Profil von bis zu 14 Tagen erlaubt. Etwas preiswertere Geräte haben einen Speicher für 30 Messungen mit Profil von sieben Tagen für eine oder zwei Personen. Zudem besitzen einige Modelle einen Gast- oder Testmodus. Das Speichern der Werte ist vor allem für die spätere Langzeitauswertung von hoher Bedeutung. Zudem kann man die gesammelten Ergebnisse auch beim nächsten Arztbesuch vorlegen und analysieren lassen.

Farbcodierung

Um das Ablesen und das Zuordnen der Anzeigen noch eindeutiger zu gestalten, sind einige Displays mit farblich codierten Zahlen und Skalen ausgestattet. Damit lassen sich die Resultate noch leichter und schneller auswerten.

Sprachausgabe

Die meisten LCD-Displays der Messgeräte lassen sich sehr gut ablesen und haben zudem eine benutzerfreundliche Größe. Dennoch könnte es bei Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen zu Verwechslungen kommen. In diesem Fall empfiehlt sich ein Blutdruckmessgerät mit zusätzlicher Sprachausgabe.

Anlegen der Manschette

Der Oberarmumfang gehört beim Anlegen zu den wichtigsten Aspekten. So darf die Manschette nicht zu fest, aber auch nicht zu locker sitzen. Eine Anprobe vor dem endgültigen Kauf ist deshalb äußerst ratsam. Wer keinerlei Erfahrungen hat, kann sich auch Unterstützung von einer Fachperson holen. Zudem sollte sich die Position in Höhe des Herzens befinden, was bei Handgelenkgeräten besonders entscheidend sein dürfte.

 

Worauf sollten Sie sonst noch unbedingt achten?

Das Blutdruckmessgerät muss mit einem CE-Prüfsiegel ausgestattet sein oder den Hinweis „Klinisch validiert“ tragen. Exemplare ohne Siegel oder Vermerk sind unter Umständen nicht geeicht und gehören somit auch nicht zur medizinischen Geräteklasse. Bei Modellen mit dem Prüfsiegel „Deutsche Hochdruckliga“ kann man sich zudem auf eine ganz besonders hohe Präzision verlassen. Wer häufiger unter starken Schwankungen leidet, sollte sich unbedingt ein Messgerät mit Langzeitspeicher und Warnfunktion bei Herzrhythmusstörungen zulegen.

Wichtig bei chronisch erkrankten Menschen mit Bluthochdruck sind außerdem Vergleichskontrollen beim Arzt oder in der Apotheke. Dadurch bekommt man eine noch höhere Sicherheit in puncto Genauigkeit der zu Hause ermittelten Messergebnisse.

Unmittelbar nach dem Essen ist es ratsam, die Blutdruckmessung erst eine halbe Stunde danach durchzuführen. Für die Langzeitauswertung sollte die tägliche Messung möglichst immer zur selben Uhrzeit erfolgen. Sportliche Aktivitäten oder körperliche Anstrengungen direkt vor der Messung könnten zu verfälschten Resultaten führen. Für ein aussagekräftiges Ergebnis ist es also wichtig, dass der Körper möglichst Ruhe hat.

 

Zusammenfassende Übersicht über alle Fragen vor dem Kauf

  • Wie genau muss bzw. sollte mein Blutdruckmessgerät arbeiten?
  • Bevorzuge ich eine Messung am Oberarm oder am Handgelenk?
  • Kann ich das Blutdruckmessgerät alleine bedienen oder benötige ich zum Anlegen der Manschette Hilfe?
  • Wie viele Personen sollen das Messgerät nutzen?
  • Soll das Blutdruckmessgerät Profile erstellen können?
  • Welche Speicherkapazität ist für mich wichtig?
  • Bin ich selbst in der Lage, den Minicomputer zu bedienen und die Anzeigen abzulesen?
  • Ist für mich eine Sprachansage wichtig?
  • Will ich das Messgerät auch mobil bzw. auf Reisen nutzen?
  • Wie viel darf das Blutdruckmessgerät kosten?
  • Kann ich gegebenenfalls mit einem analogen Messgerät und mit einem Stethoskop umgehen?

Veröffentlicht von Christian

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