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Katzenpflege

Ratgeber Zecken und Ungeziefer bei Katzen

Katzen gehören zu den saubersten Vierbeinern unter den Haustieren und nehmen sich für die Körperpflege ganz besonders viel Zeit. Stundenlang wird geputzt, geleckt oder geknabbert und trotzdem nisten sich immer wieder Zecken und Flöhe in das augenscheinlich glänzende Fell ein. Vor allem Freigänger sind von diesen ungebetenen Gästen stark betroffen. Das Personal der Katzen, also der Mensch, kann aber wirksame Vorsorgemaßnahmen ergreifen und somit auch sich selbst vor den mitgebrachten Plagegeistern schützen. Die Palette der im Handel erhältlichen Produkte ist mittlerweile jedoch kaum noch überschaubar. Welche Methoden wirklich wirksam sind und worauf Sie beim Kauf sowie bei der Handhabung achten sollten, erfahren Sie nun in diesem kleinen Ratgeber gegen Flöhe, Haarlinge, Milben und Zecken bei Katzen.

Vergleich Droncit Spot-on AniForte Milben Stop Spray Frontline Spot on Katze
Bewertung
4.5
4.5
4.25
Bild
Preis
Leistung
5
4
4
Verarbeitung
5
5
4
Ausstattung
4
4
5
Handhabung
4
5
4
Daten
Anzahl 4 4 6
Typ Spot on Floh- und Zeckenspray Spot on
Wirkung Bandwurminfektionen bei Juckreiz durch Pilzbefall und Milbenbefall Flöhe, Zecken und Haarlinge
Angebote Angebot Angebot Angebot

Arten

Ungezieferhalsband

Wer seiner Katze langfristig einen Schutz vor ungebetenen Fellbewohnern bieten möchte, ist mit einem möglichst wasserfesten Ungezieferhalsband gut beraten. Das Wirkmittel befindet sich direkt im bzw. am Band und hält bei vielen Modellen drei bis zu fünf Monate. Wichtig wäre hierbei aber vor allem die Passgenauigkeit. Es darf nicht zu locker und auch nicht zu fest sitzen. Zudem spielen das Alter und das Gewicht des Tieres eine beachtliche Rolle, denn im Gegensatz zu kleinen und schlanken Katzen brauchen korpulente oder ältere Fellnasen eine größere Menge an Wirkstoff. Das Tier muss vorher selbstverständlich auch auf Verletzungen im Halsbereich untersucht werden, damit der Wirkstoff nicht ins Blut gelangt. Aufgrund der Eigenwilligkeit der meisten Katzen sind Ungezieferhalsbänder jedoch nicht immer empfehlenswert. Die Samtpfoten entscheiden selbst, ob sie ein Halsband tragen wollen oder eben nicht. Man sollte es also tunlichst vermeiden, das Ungezieferband mit Gewalt anzulegen, denn die Katze wird in diesem Fall mit aller Macht versuchen, das Halsband wieder loszuwerden.

Vorteile Nachteile
langfristiger Schutz wird nicht von jeder Katze akzeptiert
geringe Kosten

 

Spot-On

Zu den wohl wirksamsten und effektivsten Vorsorgemethoden gehört das Spot-On. Hierbei handelt es sich um eine mit dem Präparat gegen Parasiten gefüllte kleine Pipette. Der bereits vordosierte Wirkstoff in Tropfenform wird wahlweise auf die Haut zwischen den Schulterblättern oder direkt im Nacken aufgetragen. Wichtig ist allerdings eine gute Treffsicherheit. Die winzige Ampulle muss tatsächlich vollständig auf die genannte Körperstelle entleert werden, denn speziell dieser Bereich ist für die Zunge der Katze nicht erreichbar und so kann das Spot-On auch nicht abgeleckt werden. Binnen 24 Stunden breitet sich das Mittel nun ganz von selbst auf die gesamte Hautoberfläche aus und schützt für ca. 28 Tage. Berühren Sie die Auftragstelle am ersten Tag bitte nicht und sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Katze nicht von einem weiteren Vierbeiner ablecken lässt. Wenn Ihre Samtpfote innerhalb der vier Wochen sehr nass wird, zum Beispiel durch Regen, sollten Sie die erneute Behandlung natürlich entsprechend vorziehen.

Vorteile Nachteile
Schutz für vier Wochen nachlassender Schutz bei Nässe
wenig Aufwand, hoher Nutzen hohe Treffsicherheit notwendig
geringer Stressfaktor

 

Floh- und Zeckenspray

Bei akutem Ungezieferbefall können Floh-, Ungeziefer- und Zeckensprays kurzfristig helfen. Eine Langzeitwirkung wird durch das Spray aber meist nicht erreicht. Wie bei allen Mitteln gegen Plagegeister im Pelz sollte man auch hierbei auf für den Stubentiger möglichst unbedenkliche Wirkstoffe achten. Naturprodukte bieten sich deshalb zwar besonders gut an, aber nicht selten gehen diese hautschonenden Mittel auch auf Kosten der Wirksamkeit. Zudem dürften sich auch das Aufsprühen und das anschließende Einmassieren in das Fell nicht ganz einfach gestalten, denn Katzen mögen naturgemäß keine Nässe und könnten somit schnell die Flucht ergreifen.

Vorteile Nachteile
effektiv bei akutem Befall kein langfristiger Schutz
schnelle Wirksamkeit hoher Stressfaktor

 

Floh- und Zeckenpuder

Für Fellnasen, die sich gerne kämmen lassen, ist ein Floh- und Zeckenpuder im Gegensatz zum feuchten Spray auf jeden Fall ratsamer. Es wird im gesamten Fell gegen die Wuchsrichtung der feinen Härchen eingekämmt und schützt so vor lästigen Pelzbewohnern. Für den empfindlichen Bauchbereich können Sie auch gerne die Hände zum Verteilen nutzen. Sie müssen sich übrigens keine Sorgen machen, dass das Puder gesundheitliche Schäden verursacht. Die Katze darf sich auch nach der Behandlung ganz normal putzen. Pudern Sie bitte auch den Schlafplatz der Katze ein!

Vorteile Nachteile
ungefährlich beim Putzen kein langfristiger Schutz
schnell wirksam Katze muss den Kamm akzeptieren
relativ geringer Stressfaktor

 

Umgebungsspray

Sind Flöhe, Zecken und Milben erst einmal Gast in der Wohnung oder in der Kuschelhöhle der Katze, wird es für Mensch und Tier sehr unangenehm. Zur Vorsorge oder auch zur direkten Bekämpfung kann man in diesen Fällen zu einem Umgebungsspray gegen Ungeziefer greifen. Mit einem hochwertigen Spray lassen sich nicht nur bereits entwickelte Flöhe oder andere Plagegeister bekämpfen, sondern auch die Eier und Larven. Das Mittel darf man jedoch NICHT direkt am Tier anwenden. Ein versehentlicher Fellkontakt ist aber dennoch weitgehend ungefährlich.

Vorteile Nachteile
tötet Eier, Larven und entwickelte Parasiten nicht direkt am Tier anwendbar
schützt die Wohnung vor Ungeziefer
langfristige Wirksamkeit

 

Weitere wichtige Aspekte

  • Bei jeder Behandlungsmethode ist darauf zu achten, dass das Präparat nicht in die Augen der Katze gelangt. Bei noch nicht verheilten Verletzungen auf der Haut sollten Sie ebenfalls vorsichtig sein und die Ungezieferbekämpfung einem Tierarzt überlassen.
  • Ermitteln Sie vor der Behandlung das Alter und das Gewicht der Katze, denn eine Überdosierung kann gesundheitliche Beeinträchtigungen hervorrufen und eine zu geringe Dosierung schwächt die Wirksamkeit.
  • Pyrethrum und Pyrethroide gelten als sehr als sehr wirksam gegen Ungeziefer, können aber bei zu hoher Konzentration oder durch unsachgemäße Anwendung auch giftig und somit gefährlich sein. Sind diese Stoffe enthalten, sollte man sich definitiv von einem Tierarzt beraten lassen. Auch bei Tieren mit bekannten Vorerkrankungen ist ein fachkundiges Gespräch unumgänglich.
  • Denken Sie auch an Ihren eigenen Schutz. Waschen Sie die Hände vor und vor allem nach der Behandlung besonders gründlich. Wenn möglich, tragen Sie Handschuhe, die Sie vor bösen Kratzspuren bewahren.
  • In Haushalten mit mehreren Katzen sollten Sie alle Vierbeiner mit einem Ungezieferpräparat behandeln. Dadurch sinkt das Risiko vor einem erneuten Befall um ein Vielfaches.

Was tun, wenn sich doch eine Zecke festgebissen hat?

Bei Freigängern kann sich eine Zecke trotz Behandlung dennoch festsetzen. Untersuchen Sie das Fell der Katze deshalb regelmäßig, beispielsweise durch intensive Streicheleinheiten. Entfernen Sie die Zecke mit einer speziellen Zeckenzange. Achten Sie darauf, dass Sie die Pinzette zwischen Haut und Zeckenkopf ansetzen! Dann ziehen Sie den Parasit zügig und vollständig heraus. !! NICHT DREHEN !! Die Zecke darf zudem auf gar keinen Fall zerquetscht werden. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie sich die Zeckenentfernung zunächst von einem Tierarzt zeigen.

Zusammenfassende Übersicht über alle Fragen

  • Welche Methode akzeptiert meine Katze?
  • Gehört mein Tier zu den Freigängern?
  • Bevorzuge ich einen langfristigen oder einen kurzfristigen Schutz?
  • Leben noch weitere Katzen im Haushalt?
  • Ist meine Wohnung für Parasiten geschützt?
  • Was muss ich bei der Behandlung beachten?
  • Wie schütze ich mich selbst?
  • Wie alt und wie schwer ist meine Samtpfote?
  • Ist meine Katze gesund und unverletzt?
  • Wann muss ich den Tierarzt aufsuchen?
  • Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Die Katze wird Ihnen die nicht immer angenehme Ungezieferbekämpfung bzw. den Vorsorgeschutz vielleicht etwas übel nehmen und Sie direkt danach mit Ignoranz, Fauchen oder mit beleidigten Blicken strafen. Spätestens bis zur nächsten Mahlzeit hat sich Ihre Samtpfote aber wieder beruhigt und muss sich nun nicht mehr mit plagenden Mietern im Fell herumärgern. Mit einem besonderen Leckerchen unmittelbar vor und nach der Behandlung legen viele missgelaunte Stubentiger ebenfalls schnell wieder den Versöhnungskurs ein.

Vergleich Droncit Spot-on AniForte Milben Stop Spray Frontline Spot on Katze
Bewertung
4.5
4.5
4.25
Bild
Preis
Leistung
5
4
4
Verarbeitung
5
5
4
Ausstattung
4
4
5
Handhabung
4
5
4
Daten
Anzahl 4 4 6
Typ Spot on Floh- und Zeckenspray Spot on
Wirkung Bandwurminfektionen bei Juckreiz durch Pilzbefall und Milbenbefall Flöhe, Zecken und Haarlinge
Angebote Angebot Angebot Angebot
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