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Ratgeber: Brandmelder

Brandmelder bzw. Rauchmelder sind häufig nicht nur lebensrettend, sondern in fast allen Bundesländern mittlerweile zur Pflicht geworden. Diese Informationen bezieht sich vorrangig auf die häusliche Nutzung.

Welchen Brand-, Rauch-, Wärme-, CO- oder Gasmelder benötige ich?

Zunächst spielt natürlich die Art der Räumlichkeiten eine Rolle. Dazu zählen beispielsweise die Größe, die Heizungs- oder Ofenanlage, die Nutzung des Raumes sowie die örtlichen Umstände.

 

Brandmeldertypen

Brandmeldertyp Beschreibung
Rauchmelder   Die Geräte werden oft auch unter der Bezeichnung Rauchwarnmelder, Rauchgas- oder Brandgasmelder, Brandmelder oder Heimrauchmelder angeboten. Sie werden mit Batterien betrieben und reagieren generell auf Rauch, wenn dieser eine gewissen Konzentration erreicht.
Wärmemelder   Bei diesen Modellen spielt die Raumtemperatur die entscheidende Rolle. Im Überschreitungsfall löst der Wärme- oder Hitzemelder Alarm aus.
Gasmelder   Statt auf Hitze oder Rauch reagieren diese Melder auf Gas, wie zum Beispiel Methan, Butan oder Propan.
CO-Melder   Wie der Name schon sagt, springen die Geräte auf Kohlenmonoxid an. CO-Gase sind aufgrund ihrer Geschmacks- und Geruchlosigkeit besonders tückisch und lebensbedrohlich.

 

Welcher Melder für welchen Raum?

Raumtyp 1: Schlafzimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer, Flur, Gästezimmer, Arbeitszimmer, Treppenhaus

In diesen Räumen genügt in den meisten Fällen ein einfacher Rauchmelder mit Batteriebetrieb. Die Batterien halten maximal drei Jahre und informieren über eine nachlassende Leistung durch kurze Warnsignale, die im Abstand von einer Minute in einem Zeitraum von 30 Tagen auftreten. Der Wechsel gestaltet sich übrigens vollkommen unkompliziert. Die Funktionstüchtigkeit erkennt man am regelmäßigen Blinken der kleinen Anzeigeleuchte. Alternativ werden im Handel mittlerweile auch Rauchmelder mit Dauerbatterie angeboten. Speziell im Treppenhaus ist zu beachten, dass auf jeder Etage ein Rauchmelder angebracht sein muss.

Raumtyp 2: Küche, Badezimmer, Waschküche, Werkstatt

Weil sich in diesen Räumen aufgrund der Nutzung regelmäßig Dämpfe, Staub oder Qualm entwickeln, sind einfache Rauchmelder nur bedingt ratsam, da es häufiger zum Fehlalarm kommen kann. Es gibt aber beispielsweise Modelle mit sogenanntem Stummschalter. Außerdem empfehlen sich Rauchmelder, die sich nicht direkt im entsprechenden Raum befinden, sondern außerhalb in unmittelbarer Nähe zur Tür. Für einen noch höheren Schutz sollte man sich für Wärmemelder entscheiden. Diese alarmieren bei einer erreichen Maximaltemperatur. Handelsübliche Wärmemelder sind meist auf 60°C eingestellt.

Raumtyp 3: Holz- und Kohleofen, Kaminfeuer, Petroleum-Lampen, Erd- und Flaschengas

Diese und vergleichbare Raumausstattungsmerkmale können zu einer erhöhten Belastung von CO-Gasen führen. Sicherheit vor diesen gefährlichen und vor allem geruchlosen Gasen bieten dementsprechend CO-Melder.

Raumtyp 4:Wohn- oder Campingwagen, Küchen mit Gaskocher

Überall, wo Butan-, Methan- oder Propangas zum Einsatz kommt, ist ein Gasmelder empfehlenswert. Vor allem beim Campen im Wohnmobil werden die verwendeten Gasflaschen bei Unachtsamkeit häufig zur tödlichen Falle.

 

Größe des Raumes

Im Durchschnitt sollte pro 60 m² jeweils ein Rauchmelder installiert sein. Der Optimalfall besagt ca. 50 cm von jeder Wand entfernt, sodass der Brand- bzw. Rauchmelder sich mittig der Raumdecke befindet.

 

Mehrgeschossige Wohnungen

Es gibt neben den einfachen Rauchmeldern auch vernetzbarer Geräte. In Häusern oder Wohnungen mit mehreren Stockwerken werden diese Rauch- bzw. Brandmelder wahlweise per Funk oder Kabel miteinander verbunden. Bricht ein Brand aus oder bildet sich eine hohe Rauchkonzentration, meldet somit nicht nur der Rauchmelder im entsprechenden Raum den Alarm, sondern auch alle weiteren vernetzten Geräte. Diese Variante ist vor allem in Häusern mit Keller oder Dachböden äußerst ratsam.

 

Was sollten Raucher wissen?

Immer wieder sind sich Raucher unschlüssig, ob ein Rauchmelder auch durch den Qualm von Zigaretten einen Fehlalarm auslösen könnte. Zunächst kommt es natürlich auf die Menge der konsumierten Zigaretten an. Im Normalfall ist ein durchschnittlicher Anteil an Zigarettenrauch im Raum zu schwach für solche Geräte. Es kommt aber auch hier wieder auf die Raumgröße an. Selbstverständlich sollte man damit nicht direkt gegen den Rauchmelder pusten oder die Zigarette dicht an den Rauchmelder halten. Befinden sich jedoch mehrere rauchende Personen im Raum, ist ein Fehlalarm durchaus möglich. Zur Vermeidung empfiehlt sich deshalb ein regelmäßiges Lüften bzw. ein stets geöffnetes Fenster.

 

Woran erkenne ich einen wirklich sicheren Rauchmelder?

Es gibt in vielen Baumärkten oder Discountern besonders billige Rauchmelder, die nicht zwingend minderwertig sein müssen, aber dennoch mit Vorsicht zu genießen sind. In erster Linie sollte man auf das VdS-Gütesiegel achten. Damit wird insgesamt eine hohe Qualität zugesichert. Hinzu kommt die gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung mit der Norm DIN EN 14604. Finger weg von Rauchmeldern mit fehlender oder kaum verständlicher Installations- oder Funktionsanleitung! Ein qualitativ gutes Gerät enthält generell eine vollständige und vor allem eine unmissverständliche Anleitung. Zudem sollte unbedingt ein Test auf Funktionstüchtigkeit durchgeführt werden. Wie man eine solche Überprüfung richtig handhabt, wird ebenfalls in der Gebrauchsanleitung dargestellt bzw. beschrieben. In fast allen Fällen befindet sich dafür ein Testknopf am Rauchmelder.

 

Was ist noch wichtig?

Das Alarmsignal eines Rauchmelders sollte eine Mindestlautstärke von 85 dB haben. Damit sich in den Einlassöffnungen keine Staubpartikel, Spinnen oder Insekten verfangen, dürfen sie nicht größer als 1,3 mm sein. Außerdem müssen Rauchmelder stets waagerecht und an der höchsten Stelle im Raum angebracht werden. Eine Ausnahme bilden dabei besonders hohe Dächer oder Spitzdächer.

 

Eine fachkundige Beratung bringt noch mehr Sicherheit

Wer sich trotz dieser Empfehlungen nicht ganz sicher ist und weitere spezielle Fragen zu Brandmeldern & Co. hat, sollte sich unbedingt von einer kompetenten Fachkraft ausführlich beraten lassen. Dazu zählen zum Beispiel Brandschutzbeauftragte oder natürlich auch die Feuerwehr.

 

Überblick über alle relevanten Punkte

  • Nutzungsart des Raumes
  • Größe des Raumes
  • Wohnung mit mehreren Stockwerken, Keller oder Dachgeschoss
  • Qualitätssiegel und Norm DIN
  • Gebrauchsanleitung
  • Beratung vom Fachmann bei Unstimmigkeiten

Veröffentlicht von Christian

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