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Ratgeber Fieberthermometer

Ein Fieberthermometer gehört heutzutage zur Grundausstattung in jedem Haushalt. Vor allem für Familien mit Kindern oder älteren Mitgliedern ist ein Thermometer zur Ermittlung der Körpertemperatur unverzichtbar. Im Test spielen vor allem die Art und die Arbeitsweise eine wichtige Rolle.

Arten

  • analog als Kontaktthermometer
  • digital als Kontaktthermometer
  • digital als Infrarot-Ohrthermometer, Infrarot-Stirnthermometer oder als Kombination
  • Schnullerthermometer

Welche Methoden sind besonders genau?

Im Test hat sich gezeigt, dass Kontaktfieberthermometer für die nicht ganz so angenehme rektale Anwendung bzw. für die Temperaturmessung im Mund liegen in der Kategorie Genauigkeit auch weiterhin vorn. Hierbei gibt es zwischen den analogen oder digitalen Ausführungen nur noch geringe Unterschiede. Wenn Sie allerdings ganz sicher gehen wollen, wählen Sie ein analog arbeitendes Modell. Sorgen um giftige Inhaltsstoffe müssen Sie sich dabei übrigens nicht mehr machen, denn das gefährliche Quecksilber wurde schon vor einigen Jahren durch das ungefährliche Gallium ersetzt.

Schnell, aber trotzdem präzise?

Während die sehr genaue Messung mit einem analogen Fieberthermometer etwas länger dauert, sind beispielsweise die digitalen Infrarotthermometer für das Ohr deutlich schneller. Hierbei spielt jedoch die optimale Positionierung am Trommelfell eine ganz entscheidende Rolle. Bei nicht fachgerechter Handhabung kam es im Test auch zu Differenzen.

Sehr zügig arbeiten auch die mit Sensoren ausstaffierten Stirnfieberthermometer. Diese Methode ist zudem weitgehend unkompliziert und punktet dennoch mit einer vergleichsweise hohen Präzision. Preislich bewegen sich die Sensorthermometer allerdings auf der mittleren bis oberen Ebene.

Babys und Kleinstkinder werden sicherlich das Schnullerthermometer favorisieren, weil sie es selbst kaum als Fieberthermometer wahrnehmen. Trotz der hohen Akzeptanz ist diese Art der Temperaturmessung nicht empfehlenswert. Die recht lange Messdauer wäre dabei noch vertretbar, aber auch in Sachen Genauigkeit und Zuverlässigkeit zeigten sich im Test leider immer wieder nennenswerte Schwächen.

Auf die Hygiene achten!

Der Begriff Kreuzkontaminationen wird Ihnen bei der Suche nach dem richtigen Fieberthermometer häufiger über den Weg laufen. Hierbei handelt es sich vereinfacht gesagt um die Übertragung von krankheitserregenden Unreinheiten. Zur Vermeidung von Infektionen sollten Sie bei jeder Messung eine sogenannte Einwegschutzhülle verwenden. Diese sind im Handel wahlweise mit und ohne Gleitmittel für alle Fieberthermometertypen passgenau erhältlich und kosten nur wenig Geld. Ganz besonders wichtig ist diese Schutzmaßnahme, wenn das Fieberthermometer von mehreren Personen genutzt wird. Einige Modelle lassen sich übrigens auch mit einer speziellen Reinigungslösung desinfizieren bzw. sterilisieren. Sie sollten sich jedoch vorher informieren, ob das Thermometer für diese Methode geeignet ist.

Veröffentlicht von Christian

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