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Ratgeber Navigationsgeräte (Pkw)

Die meisten Neuwagen sind heutzutage bereits mit einem Navigationsgerät ausgestattet und im Normalfall funktionieren die Systeme auch recht gut. Zahlreiche Autofahrer entscheiden sich aber weiterhin für ein Navigationsgerät, welches speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist und bei Nichtgebrauch auch jederzeit aus dem Fahrzeug genommen werden kann. Das Angebot im Handel ist mittlerweile enorm, sodass die Wahl für das richtige Navigationssystem zur echten Herausforderung wird. Um Ihnen die Entscheidung ein wenig zu erleichtern, haben wir in der anschließenden Übersicht ein paar wichtige Punkte zum Thema Navigationsgeräte für Autos zusammengetragen.

Typen von Navigationsgeräten

Typ Beschreibung / Vor- und Nachteile
Navigationsgeräte für Einsteiger Wer mit seinem Fahrzeug eigentlich nur von A nach B ohne Umwege kommen möchte, ist mit Navigationssystemen der unteren Preisklasse gut beraten. Die oftmals sehr günstigen Navigationsgeräte sind selbstverständlich mit den wichtigsten Grundfunktionen ausgerüstet. Dazu zählen nicht nur die Routenführungen selbst, sondern beispielsweise auch die intelligente Eingabe von Zielen bzw. Adressen, die Anzeige von POIs, die Darstellung der Karte mit Richtungs- bzw. Verlaufspfeil sowie die Anzeige der einzelnen Steckenabschnitte, besser bekannt unter der Bezeichnung Turn-by-Turn-Ansicht. Auch die Sprachausgabe gehört bei den Einsteigermodellen fast immer dazu. Einschränkungen gibt es aber meist bei der Bildschirmgröße, bei den Zusatzfunktionen und beim Komfort. Aufgrund der nicht allzu üppigen Ausstattung lassen sich die preiswerten Navis aber weitgehend einfach bedienen.
Vorteile
- günstige Anschaffungskosten
- alle Grundfunktionen vorhanden
- meist einfach bedienbar
Nachteile
- kleines Display
- keine oder nur begrenzte Sonderfunktionen
- wenig Komfort
Navigationsgeräte der Mittelklasse Diese Navigationsgeräte sprechen vor allem Vielfahrer oder Leute mit etwas höheren Ansprüchen an. Allerdings gibt es zwischen den Mittelklasseexemplaren viele Qualitätsunterschiede, sodass sich ein Blick auf die Testergebnisse von Stiftung Warentest & Co. auf jeden Fall lohnt. Neben den Grundfunktionen verfügen sie meist über Stauwarnsysteme, tages-, nacht- und zeitabhängige Routenberechnungen, Fahrspurassistenten, Parkplatzempfehlungen, Darstellungsmöglichkeiten in 3D, Geschwindigkeits- und Kurvenwarner sowie über eine Spracheingabefunktion. Hinzu kommen Bluetooth, diverse Live-Dienste und Geschwindigkeitsassistenten. Die sogenannten Radarwarner sind zwar ebenfalls oft mit an Bord und dürften vor allem für potenzielle Temposünder äußerst interessant sein. Der Besitz dieser Funktion ist in Deutschland auch erlaubt, aber die tatsächliche Nutzung leider nicht. Alles in allem lassen sich die aktuellen Modelle der Mittelklasse mit wenig Aufwand bedienen. Nutzer mit eher begrenzten Vorkenntnissen benötigen allerdings etwas Geduld und Zeit zur Eingewöhnung.
Vorteile
- großes Display
- Grund- und Zusatzfunktionen vorhanden
- mittleres Preissegment
- viel Komfort
Nachteile
- Bedienung benötigt Eingewöhnung
- große Qualitätsunterschiede
Navigationsgeräte der Oberklasse Technikfans und Autofahrer, die ständig auf Reisen sind und dabei auf ein gewisses Maß an Multimedia nicht verzichten wollen, werden sich mit diesen vergleichsweise sehr teuren Navigationsgeräten schnell anfreunden. Unter anderem können sie Fotos anzeigen, MP3-Dateien und ganze Hörbücher mit Pausenfunktion abspielen. Teilweise erlauben Oberklassenavis auch Verbindungen zu ausgewählten Hörbuchportalen. Zudem lassen sich damit DVB-T-Signale empfangen und somit dient das Navi sogar als Fernseher für unterwegs. Nicht zu vergessen wäre natürlich, dass auch alle Ausstattungen der bereits beschriebenen Mittelklasse zur Verfügung stehen. Ob sich die Investition eines Multimedianavigationsgerätes aber wirklich lohnt, bleibt Ansichtssache, denn besonders der TV-Empfang ist stark vom aktuellen Standort abhängig.
Vorteile
- Multimediafunktionen
- zahlreiche Sonderfunktionen
- sehr hoher Komfort
- Ersatz für mehrere Einzelgeräte
- großes Display
Nachteile
- für Gelegenheitsfahrer zu umfangreich
- sehr hoher Preis
- TV-Empfang nicht immer optimal

 

Navigations-App oder Navigationsgerät

Die Vorteile eines Navigationsgerätes gegenüber einem Smartphone sind:

  • Im Falle eines eingehenden Anrufs muss beim Smartphone zur Telefonoberfläche gewechselt werden.
  • Ein Navigationsgerät kann von allen Familienmitgliedern verwendet werden, wenn diese z. B. über kein Smartphone verfügen.
  • Die Navigation mit dem Smartphone benötigt viel Akku. Das Navigationsgerät wird hingegen automatisch vom Auto geladen und ein leerer Akku tritt somit nicht auf.
  • Um das Handy zur Navigation verwenden zu dürfen, bedarf es einer Halterung.
  • Die Tonausgabe des Navigationsgerätes ist lauter und klarer als die eines Smartphones.
  • Im Ausland fallen bei der Navigations-App Roaminggebühren für Staumeldungen an, bei Navigationsgeräten mit DAB+ oder Mobilfunkmodul sind die Staumeldungen auch vom Ausland kostenlos abrufbar.

Die Funktion der App und des Navigationsgerätes ist gleich auf, denn meist verwenden die Apps die gleiche Software wie Navigationsgeräte.

Fest eingebaut oder mit extra Halterung

Wer sich für ein fest einbaubares Navigationsgerät entscheiden möchte, sollte vorab genaue Auskünfte beim Hersteller einholen, denn nicht jedes Navi kann in jedes beliebige Auto integriert werden. Ausschlaggebend für die perfekte Integration ist zudem eine ausführliche und verständliche Montageanleitung. Wer darin nicht oder nur teilweise bewandert ist, sollte einen Fachmann hinzuziehen.
Bei den sogenannten Stand-alone-Geräten ist vor allem auf eine sichere und stabile Halterung zu achten. Das Navi darf während der Fahrt nicht einfach abfallen und sollte sich aber dennoch gut lösen lassen. Wichtig wäre außerdem, dass es sich aufgrund verschiedener Lichteinfälle in alle Richtungen, ohne einknickende Kabel, drehen lässt. Die Halterungen sind fast immer im Lieferumfang enthalten. Ob sie aber wirklich hochwertig sind, erfährt man unter anderem aus den zahlreichen Kundenrezensionen auf den bekannten Online- und Verkaufsportalen.

Das Kartenmaterial

Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller kostenlose Updates auf ihr Kartenmaterial an. Dieser Service klingt zwar äußerst verlockend und ist für den Nutzer selbst auch absolut empfehlenswert, aber nicht weniger entscheidend dürfte der Umfang sein. Ist man nur in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich unterwegs, bieten sich die vorinstallierten Karten mit der Kurzbezeichnung DACH bestens an. Europareisende wählen besser ein Navi mit bereits installierten Straßenkarten für ganz Europa, denn das nachträgliche Aufspielen einzelner Länder kann letztendlich sehr teuer und zeitraubend werden.

Das Display

Die meisten Navigationsgeräte habe eine Größe von drei bis sechs Zoll. Weniger als 4,3 Zoll sollte das Display aber nicht haben, weil sonst einige Details nur noch mit Mühe erkennbar sind. Natürlich gibt es in den höheren Preislagen auch Bildschirme mit zehn bis sogar zwölf Zoll. Vorteilhaft bei diesen großen Exemplaren ist natürlich die enorme Übersichtlichkeit. Nicht unterschätzen darf man dabei allerdings die Sichteinschränkung, denn der dadurch entstehende tote Winkel kann im schlimmsten Fall zum Unfallverursacher werden.
Des Weiteren sollte das Display entspiegelt sein und bei Touchscreenbedienung eine gute Reaktionszeit aufweisen. Das schnelle Reagieren per Fingertipp entkräftet allerdings nicht das gesetzlich festgelegte Bedienungsverbot eines Navis während der Fahrt. Aus diesem Grund sind Geräte mit Sprachsteuerung definitiv ratsamer, auch wenn die Kosten dafür etwas höher sind.

TMC und TMC-Pro

Diese Dienste bringen den Fahrer im Optimalfall schneller und sicherer ans Ziel, denn sie melden mehr oder weniger zeitnah Staus, Unfälle sowie ähnliche Verkehrsbehinderungen und bieten dann Alternativrouten an. In Navigationsgeräten ab der mittleren Preisklasse sind zumindest TMC-Dienste bereits enthalten. Die erweiterte Version TMC-Pro, welche noch aktueller informiert, ist hingegen den teureren Modellen vorbehalten. Lohnenswert sind TMC- und TMC-Pro-Dienste vor allem für Leute, die häufig auf Fernreisen gehen oder in Gegenden mit einem hohen Verkehrsaufkommen unterwegs sind.

Zusammenfassende Übersicht über alle Fragen vor dem Kauf

  • Wohin soll mich das Navigationsgerät führen? (D; D/CH/A; ganz Europa)
  • Sind die Kartenupdates für mein Navi kostenlos?
  • Wie groß soll der Bildschirm mindestens sein?
  • Ist mir die Bedienung per Touchscreen wichtig?
  • Benötige ich ein integrierbares oder ein tragbares Navigationsgerät?
  • Welche Ansprüche stelle ich an die Halterung?
  • Soll das Navi auch per Sprachsteuerung bedient werden können?
  • Welche Zusatzfunktionen sind mir wichtig?
  • Ist ein erweiterter Staumelder für meine Zwecke sinnvoll?
  • Wie viel darf das Navigationsgerät maximal kosten?

Grundsätzlich muss es also nicht immer das teuerste oder das neuste Navigationsgerät sein, weil auch die Exemplare in den unteren und mittleren Preisklassen in Sachen Qualität, Zuverlässigkeit und Funktionalität viel zu bieten haben. Zur Vorbeugung von unangenehmen Überraschungen lohnt sich jedoch generell ein Blick auf die aktuellen Testberichte von möglichst unabhängigen Testinstituten.

Veröffentlicht von Christian

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