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Ratgeber: Elektrische Zahnbürste

Die ganz normale Handzahnbürste hat zwar noch lange nicht ausgedient, aber die elektrischen Zahnbürsten sind schon seit mehreren Jahren auf dem Vormarsch. Aufgrund der hohen Nachfrage steigt somit natürlich auch die Auswahl im Handel. Mittlerweile gibt es nicht nur zahlreiche Ausführungen im mittleren und oberen Preissegment, sondern auch in den unteren Preisklassen. Welche Modelle wirklich gut sind, welches System empfehlenswert ist und worauf Sie unbedingt achten sollten, verrät Ihnen nun dieser kleine Ratgeber.

Zahnbürstenarten:

Oszillierende Bürsten

Bei diesen elektrischen Zahnbürsten handelt es sich um rotierende Bürstenköpfe. Viele Modelle arbeiten zusätzlich mit pulsierenden Bewegungen. Zudem sind die runden Bürstenköpfe sehr klein und gelangen somit auch in die schwer zugänglichen Bereiche mühelos. Der Zeitaufwand mit diesen Zahnbürsten ist allerdings recht hoch und auch die Verletzungsgefahr ist nicht allzu gering. Im Gegensatz zu den preiswerten Exemplaren sind die etwas teureren oszillierenden Zahnbürsten mit einer sogenannten Anpressdruckkontrolle ausstaffiert. Damit lassen sich Zahnfleischverletzungen wirkungsvoll vermeiden.

Vorteile Nachteile
  • meist günstiger als Schall­zahnbürsten
  • kleiner runder Bürstenkopf
  • ideal für schwer zugängliche Bereiche
  • einfach bedienbar
  • gute Putzleistung
  • für hartnäckige Beläge geeignet
  • Verletzungs­gefahr nur mit zusätzlicher Anpress­druckkontrolle gering
  • längere Putzdauer
  • vergleichs­weise schnelle Ab­nutzung der Bürsten­köpfe

 

Schallzahnbürsten

Die schallaktiven elektrischen Zahnbürsten punkten ebenfalls mit guten Putzleistungen, setzen aber nicht auf Rotationen, sondern auf Borstenvibrationen. Die Anzahl der Impulse pro Minute variieren jedoch von Modell zu Modell. Im Normalfall arbeiten Schallzahnbürsten ohne bzw. mit nur sehr geringem Druckaufwand, sodass das Verletzungsrisiko äußerst niedrig ist. Die Bürstenköpfe sind mit Handzahnbürsten vergleichbar. Dadurch sinkt zwar der Zeitaufwand, aber auch die Erreichbarkeit der schwer zugänglichen Stellen im Mund.

Vorteile Nachteile
  • kaum Druck erforderlich
  • geringes Verletzungs­risiko
  • vergleichs­weise kurze Putzdauer
  • akzeptable Borsten­kopf­abnutzung
  • Bürstenkopf etwas größer
  • Anschaffungs­kosten höher
  • eingeschränkte Erreichbarkeit

 

Ultraschallzahnbürsten

Als Weiterentwicklung der Schallzahnbürsten gibt es nun auch elektrische Zahnbürsten mit Ultraschall. Pro Minute sind dadurch immerhin 2,4 Millionen Schwingungen möglich. Die Exemplare in den besonders hohen Preisklassen schaffen es sogar auf bis zu 192 Millionen. Die Reinigungswirkung ist jedoch vergleichbar mit den normalen Schallzahnbürsten. Allerdings benötigt man beim Putzen mit Ultraschall keinen Druck, was letztendlich die Gefahr von Verletzungen auf ein absolutes Minimum reduziert. Für diesen durchaus wichtigen Aspekt rufen die Anbieter aber auch einen sehr hohen Preis auf.

Vorteile Nachteile
  • extra hohe Schwingungs­zahl
  • kein Druck mehr erforderlich
  • gute Putzleistung
  • fast keine Verletzungs­gefahr
  • sehr hoher Preis
  • Reinigungs­wirkung nicht höher als bei einfachen Schall­zahn­bürsten
  • gewöhnungs­bedürftiges Geräusch

 

Hinweis: Rotierende Zahnbürsten sind also nicht unbedingt schlechter oder besser als Schallzahnbürsten. Zumindest gibt es in dieser Frage immer noch keine zu 100 % zuverlässige bzw. eindeutig wissenschaftlich bewiesene Antwort. Es hängt also meist direkt von den Ansprüchen und von den individuellen Putzgewohnheiten ab, für welches System man sich letztendlich entscheidet.

Wichtig: Folgekosten beachten
Leider sind die Ersatzköpfe vieler elektrischer Zahnbüsten nicht allzu billig. Oftmals passen bei bestimmten Marken auch nur ganz spezielle Köpfe auf die Zahnbüste, was die Nutzung von weitaus günstigeren No-Name-Köpfen unmöglich macht. Es lohnt sich also ein vorheriger Blick auf die Preise für das Zubehör. Bei Schallzahnbürsten nutzt sich der Bürstenkopf im Vergleich zum rotierenden Kopf übrigens deutlich langsamer ab.

 

Ausstattungsmerkmale

Andruckkontrollfunktion

Ein zu hoher Druck mit dem Zahnbürstenkopf kann gegebenenfalls das Zahnfleisch empfindlich angreifen. Die bereits erwähnte Andruckkontrollfunktion soll diesen nicht ganz ungefährlichen Nebeneffekt vor allem bei den rotierenden Zahnbürsten vermeiden und dürfte deshalb sehr wichtig sein.

Batterien oder Akkus?

Batteriebetriebene Zahnbürsten gehören zwar zu den besonders günstigen Varianten, überzeugen aber laut einer Studie der Stiftung Warentest nicht selten mit eher mäßigen Resultaten. Deutlich besser schnitten hingegen die Modelle mit Akku und Ladestation ab. Elektrische Zahnbürsten mit Batterien haben jedoch auch einen ganz entscheidenden Vorteil, denn sie benötigen kein Ladegerät und lassen sich somit vor allem auf Reisen platzsparender im Handgepäck verstauen. Wichtig bei beiden Varianten wäre allerdings eine Anzeige zum aktuellen Zustand, denn fast leere Akkus oder Batterien können kaum noch die gewünschten Leistungserwartungen erbringen. Große Unterschiede gibt es zudem in puncto Haltbarkeit. Beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste ist deshalb auf eine möglichst hohe Batterie- oder Akkuqualität bzw. auf kurze Ladezeiten zu achten.

Timer

Diese Zusatzfunktion dient zur Einhaltung der empfohlenen Putzzeit von zwei Minuten. Teilweise sind die Timer pro Quadrant oder auch für den gesamten Zahnbereich programmierbar. Eine automatische Abschaltung ist allerdings nicht in jedem Fall sinnvoll. Besser sind hingegen Timer mit optischen oder akustischen Signalen.

Reinigungsmodi

Viele hochwertige elektrische Zahnbüsten besitzen mehrere Reinigungsmodi. Zu den Standardfunktionen gesellen sich somit u. a. auch Zungen-, Sensitiv- und Tiefenreinigungsmodi hinzu, die bei richtiger Anwendung eine vollständige und sehr intensive Mund- und Zahnpflege ermöglichen. Auch regulierbare Geschwindigkeiten, der Massagemodus und Bleaching-Funktionen gehören bei einigen Modellen zur Ausstattung dazu. Man sollte allerdings auch daran denken, dass man für diesen Luxus einen entsprechend höheren Preis zahlen muss.

App und Bluetooth

Personalisierte Mundpflegeprogramme per App oder das Übertragen per Bluetooth an das Smartphone sind mittlerweile im Trend. Inwieweit diese zusätzlichen Möglichkeiten jedoch sinnvoll und lohnenswert sind, bleibt dem Nutzer überlassen. Für sogenannte Putzmuffel könnten die meist kostenlosen Apps allerdings als Ansporn dienen.

 

Elektrische Zahnbüste für Kinder

Eine elektrische Zahnbüste für Kinder sollte natürlich auch spezielle und vor allem kindgerechte Eigenschaften besitzen. Dazu zählen zum Beispiel die weicheren Borsten und der kleinere und vor allem rutschfeste Griff. Auch die Handhabung darf sich bei einer Kinderzahnbüste nicht zu kompliziert gestalten, da die Jüngsten sonst schnell die Lust am Putzen verlieren könnten. Dass der Büstenkopf möglichst klein sein sollte, versteht sich wohl von selbst. Für Erwachsene ist der optische Aspekt sicherlich nicht ganz so wichtig, aber Kinder mögen es meist farbenfroh. Durch frische Farben und durch niedliche Applikationen oder Motive, wie beispielsweise Comic-Figuren, Teddys oder Lieblingstiere, wird die Nutzung der Zahnbüste somit nicht mehr als lästige Pflicht, sondern als eine angenehme Begegnung mit Freunden gesehen.

 

Zusammenfassende Übersicht über alle Fragen vor dem Kauf

  • Wie viel darf die elektrische Zahnbürste maximal kosten?
  • Wird die Zahnbürste von einem Kind oder von einem Erwachsenen genutzt?
  • Welches Putzsystem entspricht meinen Vorstellungen?
  • Soll die Zahnbürste mit Batterien oder mit Akkus bestückt werden?
  • Möchte ich eine Zahnbürste vorrangig auf Reisen oder zu Hause nutzen?
  • Mit welchen Kosten muss ich für Ersatzköpfe rechnen?
  • Welche Zusatzfunktionen sind für mich wirklich wichtig?
  • Soll meine elektrische Zahnbürste mit dem Smartphone verbunden werden?
  • Lohnt sich für mich eine App?
  • Welche Modelle haben ein gutes oder sehr gutes Ergebnis bei der Stiftung Warentest erzielt?

Veröffentlicht von Christian

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