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Ratgeber Heizdecke, Wärmeunterbett, Wärmezudecke

Am Anfang und am Ende einer Heizperiode will man den Ofen oder die Heizung aus Kostengründen meist noch nicht bzw. nicht mehr einheizen oder einschalten. Heizlüfter verbrauchen dagegen ebenfalls viel Strom, sodass letztendlich die im Handel so zahlreich angebotenen Heizdecken oder Wärmeunterbetten gute Alternativen darstellen. Dass es hierbei aber erhebliche Qualitäts- und Sicherheitsunterschiede gibt, dürfte mittlerweile bekannt sein. Welche Decke sich für welche Zwecke eignet und worauf man unbedingt achten sollte, erfahren Sie im nun folgenden Ratgeber. In dieser Übersicht wird außerdem geklärt, warum die modernen Heiz- und Wärmedecken eine begrenzte Höchsttemperatur haben und somit kaum noch vergleichbar mit den deutlich älteren Modellen sind.

Heiz- und Wärmedecke

Wie der Name eigentlich schon sagt, deckt man sich mit einer Heiz- oder Wärmedecke zu. Sie ist also nicht als wärmende Unterlage im Bett, sondern vielmehr für kuschelige Abende auf dem Sofa oder im Liegesessel geeignet. Gründe dafür wären beispielsweise die meist sehr weichen Materialien und die Beschaffenheit der Heizdrähte im Inneren. Legt man sich dennoch direkt auf die Heizdecke, kann es durch Überlagerungen an bestimmten Stellen schnell zu heiß und somit auch gefährlich werden. Will man das Bett allerdings nur vorwärmen, kann die Heizdecke durchaus für kurze Zeit auf die Matratze gelegt werden. Bevor man jedoch selbst ins Bett geht, sollte die Wärmedecke wieder entfernt werden.

Vorteile Nachteile
  • meist sehr flauschiges Material
  • in verschiedenen Größen erhältlich
  • Temperaturen oft höher als bei Wärmeunterbetten
  • nicht als Unterbett geeignet
  • große Preis- und Ausstattungsunterschiede

Wärmeunterbetten

Auch hier verrät bereits die Bezeichnung, welche Aufgabe ein Wärmeunterbett hat. Im Gegensatz zu den Heizdecken sind diese wärmenden Unterbetten als Matratzenauflage geeignet, weil die Drähte nicht ganz so flexibel sind und sich somit auch nicht verschieben können. Hochwertige Exemplare werden zudem aus antibakteriellen Bezugsmaterialien gefertigt und besitzen verschiedene Heizbereiche. Achten sollte man bei Wärmeunterbetten aber unbedingt auf die Waschbarkeit, auf eine passende Größe und auf eine gewisse Rutschsicherheit, die beispielsweise durch Spanngummis an den Ecken erreicht werden kann.

Vorteile Nachteile
  • je nach Material auch für Allergiker geeignet
  • schmerzlindernd bei Rücken-, Gelenk- und Muskelbeschwerden oder bei Durchblutungsstörungen
  • Temperaturbereiche sind individuell einstellbar
  • Temperatur geringer als bei Heizdecken
  • hochwertige Unterbetten recht teuer
  • Drähte bei billigen Modellen spürbar

 

Sicherheit an erster Stelle Beschreibung
Beschädigungen   Sichtbare Drähte, gerissene Nähte oder sonstige Beschädigungen können immer ein Sicherheitsrisiko darstellen. Deshalb sollte man vor der ersten Inbetriebnahme, egal ob bei einer Heizdecke oder bei einem Wärmeunterbett, die Unversehrtheit der Decke genau überprüfen.
Prüfsiegel   Heizdecken oder Wärmeunterbetten ohne Prüfsiegel, wie zum Beispiel von VDE, GS oder CE, dürfen auf keinen Fall eingeschaltet werden. Wer sich bei einem Siegel nicht ganz sicher ist, sollte die Echtheit gegebenenfalls bei einem Fachmann überprüfen lassen. Außerdem sollte die Decke mit einem Überhitzungsschutz sowie mit einer Abschaltautomatik ausgestattet sein.
Keine Kombination mit einer Wärmflasche nutzen   Von einer mit heißem Wasser gefüllten Wärmflasche in Kombination mit einem Wärmeunterbett ist generell abzuraten, da das Wasser aus einer nicht mehr ganz dichten Flasche unbemerkt austreten und so ebenfalls zu einem hohen Risiko werden kann. Im Normalfall sind hochwertige Wärmeunterbetten zwar wasserdicht, aber ab einer bestimmten Menge wird die Ummantelung kaum noch zuverlässigen Schutz bieten. Menschen, die unter Inkontinenz leiden, sind jedoch nicht in Gefahr. Speziell diese Nutzer sollten beim Kauf aber dennoch nach einem Modell mit besonders guter Isolierung fragen.
Nicht knicken oder fest falten   Die Drähte in den weichen Heizdecken sind meist sehr empfindlich und können deshalb bei zu hoher Belastung brechen. Zum Bruch kann es aber auch beim Falten der Decke kommen. Aus diesem Grund sollte man die beiliegende Anleitung und die Hinweise zur Handhabung genau studieren.

 

Temperaturen, Temperaturstufen, Abschaltung Beschreibung
Maximaltemperatur   Nicht selten liest man in den Kundenrezensionen, dass Heizdecken oder Wärmeunterbetten nicht heiß genug werden. Diese Aussagen sind natürlich sehr subjektiv zu betrachten, weil jeder Mensch Temperaturen ganz individuell wahrnimmt. Grundsätzlich kann man aber davon ausgehen, dass die modernen Decken heutzutage nicht wärmer als 45 °C werden. Bei den Unterbetten sind die Werte aus Sicherheitsgründen noch etwas niedriger. Diese Begrenzungen haben selbstverständlich ihre Berechtigung, denn nicht selten kam es früher durch zu hohe Temperaturen zu Verbrennungen oder im schlimmsten Fall auch zu Bränden.
Temperaturstufen   Je mehr Stufen eine Heizdecke oder ein Wärmeunterbett hat, desto bedarfsgerechter lässt sie sich nutzen. Für eine möglichst genaue Einstellung sollte das Bedienteil über eine gut sichtbare und bestenfalls beleuchtete Temperaturskala verfügen. Exemplare im oberen Preissegment besitzen zudem auch einen Sensor, der die Umgebungstemperatur ermittelt und die Temperatur der Decke entsprechend anpasst.
Abschaltautomatik   Durch Wärme wird man schneller müde und schläft somit auch besser ein. Dieser Aspekt ist zwar grundsätzlich sehr vorteilhaft, aber in Verbindung mit einem elektrischen Gerät auch nicht ganz ungefährlich. Die automatische Abschaltfunktion gehört also immer zu den besonders wichtigen Ausstattungsmerkmalen. Bei hochwertigen Modellen lassen sich die Abschaltzeiten in kurzen Abständen bzw. stündlich einstellen. Günstigere Decken bieten oft nur ein bis zwei Zeitfenster an. Um zu überprüfen, ob die Automatik auch wirklich exakt funktioniert, sollte man hin und wieder einen Test mit Stoppuhr durchführen.

 

Worauf sollte man sonst noch achten?

Aus hygienischen Gründen sind komplett waschbare Unterbetten oder Heizdecken mit einem abnehmbaren Bedienteil natürlich generell empfehlenswerter, aber meist auch deutlich teurer. Bei den preiswerten Wärmespendern kann man zumindest den Bezug abnehmen und ihn dann in der Maschine waschen. Die Waschanleitung muss man allerdings bei beiden Varianten genau beachten.

Unangenehme Gerüche, die nach spätestens 24 Stunden immer noch nicht verflogen sind, können auf gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe zurückzuführen sein. Allergiker oder Menschen mit sehr empfindlichen Nasen sichern sich deshalb im Idealfall mit einem vorhandenen Öko-Siegel sowie mit einer detaillierten Auflistung der Materialien und Behandlungsstoffe ab.

Nicht zuletzt spielt auch die richtige Größe eine wichtige Rolle. Die Maße beim Wärmeunterbett sollten sich den Abmessungen der Matratze angleichen. Bei den Heiz- bzw. Wärmedecken hängt das optimale Maß natürlich von der Körpergröße des Nutzers ab. Will man die Decke nur zum Wärmen einzelner Bereiche verwenden, reicht ein kleines und somit auch günstiges Exemplar vollkommen aus. Soll die Decke jedoch den gesamten Körper mit Wärme versorgen, sind die großen Modelle vorteilhafter. Es gibt mittlerweile auch Decken mit ausgeprägtem Fußsack oder mit bereichsabhängigen Temperaturzonen, die aber nicht ganz billig sind.

Zusammenfassende Übersicht über alle Fragen vor dem Kauf

  • Benötige ich eine besonders weiche Heizdecke oder eher ein wärmendes Unterbett?
  • Welche Anforderungen in puncto Temperatur muss die Decke erfüllen?
  • Wie viel darf die Decke bzw. das Unterbett maximal kosten?
  • Welche Größe benötige ich für meine Zwecke?
  • Wünsche ich mir eine große Auswahl an Temperaturstufen?
  • Welche Aspekte sind mir beim Thema Reinigung und Hygiene besonders wichtig?
  • Trägt die Decke ein vertrauenswürdiges Prüfsiegel?
  • Liegen bereits Ergebnisse von unabhängigen Testinstituten vor?
  • Welche Sicherheitsvorkehrungen besitzt die Decke zusätzlich?
  • Lege ich Wert auf eine spezielle Wärmezufuhr in bestimmten Bereichen?

Veröffentlicht von Christian

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